-  auf allen Weiden haben die Tiere durch Bäume und Hecken Schutz und Schatten, und kurze Wege zu den Tränken

-  im Sommer reine Grünfütterung, kein Silogeruch auf´m Hof

-  zur Fliegenabwehr bleiben die Schwanzhaare lang und im Melkstand sorgen große Ventilatoren für weniger Fliegen

   und ein angenehmes Klima im Sommer

-  unsere männlichen Kälber werden erst ab 6 Wochen verkauft, damit sie nicht in die Kälbermast müssen, sondern noch in der Bullenmast

   bis zu zwei Jahre leben dürfen. Alternativ werden sie auf den meisten Betrieben mit 14 Tagen meist in die Kälbermast verkauft

   Uns kostet die längere Haltung so 4-5 €/Tag, davon bekommen wir nur einen kleinen Teil wieder.

-  durch unsere artgerechte Haltung ( Weide, geringes Leistungsniveau und fast keine Spaltenböden) brauchen nur 5 -10 % unserer tiere eine

   Klauenbehandlung im Behandlungsstand. Diesen Umstand führen wir auch auf den Verzicht von Silomais als Grundfutter zurück.

-  vieleicht aus den selben Gründen brauchten wir seit langem keine Tiere impfen

 

- unsere Kühe dürfen die Hörner behalten!

Zucht auf Persistenz(Langlebigkeit) unsere Herde ist eine der Ältesten in Norddeutschland (7,5 Jahre/Kuh im Durchschnitt)

Entwurmung führen wir nur selten, bei Befall durch und versuchen den Befall durch spezielle Weidehaltung zu minimieren (zB Kräuter)

-  Hormoneinsatz findet fast gar nicht statt, Langzeitantibiotika kommt nur bei  Eutergesundheitsproblemen zum Einsatz (unter 10 %)
Schmerzmanagement wird bei allen relevanten Behandlungen durchgeführt
-  die Grassaatmischungen werden vielfältig zusammen gesetzt, für eine gesunde Fütterung und damit auch Insekten und Wild eine
   Nahrungsgrundlage behalten
-  die Bodenuntersuchungen auf Nitrat unserer Flächen weisen nur einen Bruchteil der Gehalte vieler anderer Nutzflächen aus
-   Bedeutung der Schutzstreifen und Lerchenfenster, sowie auch der Heugewinnung sind in den Naturschutzmaßnahmen beschrieben